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Umweltschonende Lieferung ohne Stau ist Grüne Stadtlogistik

Saubere und innovative Antriebe bei Lieferfahrzeugen, Sendungsbündelung, Routenoptimierung, nachhaltiges Wirtschaften und Stauvermeidung sowie permanente Überprüfung von getroffenen Maßnahmen bilden die Grundlage Transporte umweltschonender zu realisieren. Als Umweltpreisträger zielen bei City Express die meisten Maßnahmen, neben der langjährigen logistischen Kompetenz, in der Vermeidung von CO2-Ausstoß. So hat die Fahrzeugflotte von City Express die Kohlendioxid-Emissionen seit 2009 jedes Jahr gesenkt. Nicht nur durch den Einsatz von Elektrofahrzeugen, sondern auch mit effizienteren Benzin/Diesel-Autos. Die Mehrzahl unserer Kurierautos ist umweltzonentauglich. Nur, was nutzen unsere umweltverträglicheren Fahrzeuge, wenn die politisch Verantwortlichen für Verkehr und Stadtentwicklung Hamburgs Autos in der Mitte der Stadt zu "Stehzeugen" degradieren? Und damit das Klima belasten!

Stockender Innenstadtverkehr verursacht unnötige Umweltbelastung

Transporter Verursacht StauHamburgs Innenstadt hat mittlerweile viele Verkehrsprobleme - und damit auch zunehmend logistische Schwierigkeiten, was beides zu erhöhter Umweltbelastung führt. Die Schwierigkeiten liegen nicht nur im Ring 1, also der Fläche zwischen Außenalster und Elbe, sondern beziehen auch die teilweise angrenzenden Randgebiete nach Altona, Eimsbüttel, Rotherbaum, St. Georg, Borgfelde, Hammerbrook und Hamm-Süd mit ein.

Drastisch erhöhter Straßenverkehr, permanente Baustellen, Demos, Unfälle, Events, Regen oder Schnee erzeugen täglich fast über den ganzen Tag verteilt Stopp-and-Go und Stau, was nicht selten den Verkehr in der Innenstadt zum Erliegen bringt.

Logistik besorgt es allen

Trotzdem schafft es die Logistikbranche noch in diesem Gebiet ihren Job zu machen. Alle in der Stadt brauchen irgendwie Logistik. Die Empfänger erhalten (meist just-in-time, also gerade noch rechtzeitig) was sie benötigen. Als Hafen- und Medien-Standort steht Hamburg auch in der Spitzengruppe der Versender und Exporteure. Kleine und große Shops in teuren Lagen haben immer weniger ausreichende Warenaufbewahrungsflächen, also befinden sich nicht selten ihre Läger in den täglich anliefernden Pkws und Lkws auf den Straßen. Viele Konsumgüter werden immer kleinteiliger und auch häufiger angeliefert. Die Zustell/Abhol-Frequenz hat sich in den letzten 30 Jahren drastisch erhöht. Die Anzahl der verschiedenen Lieferanten hat zudem durch den Wettbewerb ziemlich zugenommen und damit ebenso die Lieferverkehrsbewegungen.

Nicht nur Wasser - auch Verkehr und Lieferungen zwischen Alster und Elbe müssen fließen

Dieser Lieferverkehr wird aber zunehmend selbst auch zum Stauverursacher. Leider steht er zu oft in zweiter Reihe oder fährt zögernd nach einem Parkplatz suchend durchs Viertel und verlangsamt den anderen Straßenverkehr. Untersuchungen belegen, dass hierdurch erhöhte Umweltbelastungen durch vermehrten CO2-Ausstoß und NOx-Belastungen in Innenstädten entstehen. Hamburgs City ist durch seine Lage - Alster in der Mitte, Elbe im Süden - unglücklicherweise dafür prädestiniert. Sie ist das Nadelöhr für den Verkehr zwischen Ost und West der Stadt und in die Innenstadt hinein.

Grüne Stadtlogistik-Hauptstadt?

Es muß keine Umweltzone geschaffen oder eine City-Maut eingerichtet werden. Als Sofortmaßnahme kann Abhilfe dadurch erreicht werden, dass Lieferdienste umweltschonender mit ihren Fahrzeugen werden und dafür z.B. von der Stadt bevorzugte Fahrzeug-Stellplätze erhalten, um zu liefern oder abzuholen. Durch eine Selbstverpflichtung der Hamburger Logistikfirmen "grüner" zu transportieren, können Hamburger Politiker weitestgehend auf regulierende Maßnahmen verzichten. Sie müßten zunächst "nur" dafür sorgen, dass allein die im eingeschränkten Halteverbot parkenden Pkw nicht stundenlang diese Flächen blockieren. Denn dies sind Be- und Entladezonen für den Lieferverkehr, der dann nicht in der zweiten Reihe stehen müßte. Wenn dieser Lieferverkehr nun weitestgehend aus Fahrzeugen mit Hybrid-, AutoGas- oder elektrischen (Öko-)Strom-Antrieben bestünde, wäre grüne Stadtlogistik einer Realisation schon näher. Gefordert aber ist ein Stadtverkehrs-Beschaffungslogistik-Konzept, an dem alle Beteiligten sich einbringen müssen, um Hamburgs Luft sauberer zu machen.